Riot Games hat gegen Shanhai Moonton Technology Klage eingereicht

Die Macher des Spiels League of Legends sind sich sicher, dass das Markenrecht von seitens Moonton verletzt wurde. Der Vorwurf: Ihr Spiel Mobile Legends kopiere grundlegende Teile ihres Spieleklassikers League of Legends (LoL). League of Legends ist bei Strategiespielenthusiasten und eSports Wettfans an der Spitze der beliebtheitsskala.

Laut Klageschrift sieht Riot Games, gravierende Urheberrechtsverletzungen. So würden Charaktere, Artworks, Map-Design, Einheiten und Schriftarten abgelichtet und imitiert worden sein.

Als Anhang hat Riot Games Material mit in die Klage eingereicht, welche bedeutsame Übereinstimmungen nachweisen sollen.

Schon das League of Legends Logo erweckt den Anschein der Verletzung der Markenrechte. Das gleiche betreffen Helden wie Garen oder die Karte Summoner’s Rift.

Schon vor einiger Zeit hatte Riot bei Google Play eine Beschwerde zu laufen, da das Mobile Spiel im Playstore angeboten wurde. Riot verlangte von Google eine Entfernung des Spiels aus dem Store.

Moonton kam der Beschwerde zuvor und nahm das Spiel vom Markt. Allerdings veröffentlichten Sie das gleiche Spiel wieder unter einem abgeänderten Namen.

Moonton reagiert ablehnend

In einer ersten offiziellen Stellungnahme reagiert der Spieleentwickler alles andere als einlenkend:     “Die Presse verbreite negative und unwahre Berichte über Mobile Legends. Das Spiel sei urheberrechtlich abgesichert und man werde mit der Entwicklung fortfahren. Gegen Medien und Wettbewerber, die falsche Informationen verbreiten würden, behalte man sich rechtliche Schritte vor.“

In dem Statement, welches auf der facebook Seite des Entwicklers veröffentlicht wurde, sieht sich das Unternehmen als Opfer von Medien und Mitbewerbern.

Wer sich selber die Zeit nimmt und einen Vergleich vornimmt, wird schnell erkennen, dass sich Moonton auf dünnem Eis mit dieser kompromisslosen Haltung bewegt.

Schon ein flüchtiger Blick auf das Spiel genügt, um zu erkennen, dass viele Teile des Games dem Original League of Legends verdammt ähnlich sind.

In diesen Tagen schauen die Macher von League of Legends zwei Jahre zurück

In diesen Tagen vor zwei Jahren musste das LoL Team von Riot extra Nachtschichten einlegen wegen eines hochgradigen Recall- Bug.

Wegen diesem Bug wurde damals der Ranglisten- Modus deaktiviert. Für die Community und die Entwickler eine Katastrophe! League of Legends gehört zu den Ranked- Spielen.

Folgende Auswirkung hatte der Bug: 

Drückte man Tasten in der “richtigen“ Reihenfolge, konnte sich Champion “Riven“ sofort zur Basis teleportieren und übersprang die eigentliche Wartezeit (etwa 8 Sekunden) des Zaubers.

Wer das wusste- und es sprach sich schnell rum- tat dieses; damit konnten man sich besonders schnell über die Karte bewegen und ungewollten Kämpfen aus den Weg gehen.

Das war nicht nur unfair den anderen Spielern gegenüber, sondern verfälschte das Ranking auch.

Das Riot Team traute seinen Augen nicht, als immer mehr Berichte über diesen Fehler eintrafen. Als sich der Fehler immer mehr rumsprach, entschieden sich die Entwickler, “Riven“ weltweit zu deaktivieren um nicht Gefahr zu laufen, dass Nachahmer das gesamte Spiel ruinieren würden.

Die Arbeit begann für das Team augenblicklich. Die Ernüchterung kam ebenso schnell; Sie stellten fest, dass mehr als nur ein Champion von diesem Fehler betroffen war.

Nach 24 Stunden Extra- Schichten des gesamten Teams konnte nach und nach der Ranglisten- Server und somit auch Champion “Riven“ aktiviert werden.

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