Wie Du im Handumdrehen zum Blogger wirst

teaserInspirationen die Menschen früher in Zeitschriften gefunden haben, stellen heutzutage immer häufiger Inhalte auf verschiedenen Internetblogs dar. Dabei kann es um diverse Themen wie Technik, Fashion und Lifestyle aber auch um Kochen oder Gartenarbeit gehen. Menschen wollen ihr Leben mit Hilfe von Blogs und Webseiten teilen.

Jederzeit auch über mobile Endgeräte abrufbar, sind Blogs ein flexibles Medium auf das Leserinnen und Leser jederzeit zugreifen können, sei es zu Unterhaltungs- oder Informationszwecken. Der Begriff des „Bloggers“ bzw. der „Bloggerin“ ist in der heutigen Zeit kein Fremdwort mehr. Als Hobby oder sogar zu beruflichen Zwecken erstellen immer mehr Menschen einen eigenen Blog. Hier können sie teilen was sie interessiert oder bewegt. Bei der Erstellung eines Blogs stoßen jedoch viele Leute an die Grenzen ihrer technischen Begabung. Verschiedene Plattformen bieten in diesem Zusammenhang die Möglichkeit einen Blog ohne jegliches Vorwissen zu erstellen. Eine dieser Plattformen möchte ich euch in diesem Beitrag vorstellen: Wix.

Erstellung eines Blogs

Einen eigenen Blog erstellen geht dort erstaunlich schnell, einfach und ist obendrein auch noch weitestgehend kostenlos. In den letzten Tagen habe ich dies für euch getestet und möchte euch heute von meinen Erfahrungen berichten.

Die Startseite erscheint unkompliziert, mit nur einem Klick auf „jetzt starten“ kann man mit der Erstellung seines Blogs beginnen. Im ersten Schritt könnt ihr euch dabei entweder mit eurer Email-Adresse oder auch über euer Google- oder Facebook-Konto registrieren. Von dort aus gelangt ihr auf eine große Auswahl an Templates, die ihr kostenlos für euren Blog verwenden könnt. Ihr wollt einen Foodblog oder lieber einen Technikblog? Kein Problem! Für jedes Themengebiet ist eine passende Vorlage dabei.

Ich habe mich dazu entschlossen in meinem Test einen Foodblog zu erstellen und für das entsprechende Template entschieden. In der Auflistung könnt ihr euch eine Vorschau des Templates anzeigen lassen oder direkt mit der Bearbeitung des Blogs beginnen. Mit Hilfe einer Vorlage könnt ihr dann Bilder und Texte einfügen. Auf der rechten Seitenleiste findet ihr Funktionen mit denen ihr verschiedene Hintergrüne und Schriftarten einstellen könnt.

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Mit dem integrierten App-Markt habt ihr die Möglichkeit diverse Apps, wie z.B. Kommentare oder ein Forum, in euren Blog einzubauen. Unter „meine Dateien“ können eigene Bilder, Musik, Dokumente oder Videos hochgeladen werden. Mit der Funktion „Bookings“ könnt ihr über euren Blog direkt Buchungen entgegennehmen, z.B. wenn ihr Workshops anbieten wollt. Die obere Leiste bietet Funktionen mit der ihr eine Vorschau von eurem Blog einsehen könnt. Hier kann euer Blog auch gespeichert und verwaltet werden. Über das Seitenmenü, das sich auch oben befindet könnt ihr ganz einfach neue Seiten hinzufügen. Darüberhinaus werden alle Beiträge auch für die mobile Ansicht angepasst. Die Funktion „Hilfe“ bietet zusätzlich Schritt-für-Schritt Erklärungen und Tipps.

Der Blogeditor – einfach und unkompliziert

Nach diesen ersten Grundlagen und der Erstellung eures Blogs könnt ihr nun mit dem eigentlichen beginnen, nämlich bloggen.  Um einen Blogpost zu verfassen geht ihr zunächst über „mein Blog“ auf „Blogeintrag hinzufügen“. Von hier aus gelangt ihr zum Editor, in dem ihr die Möglichkeit habt Titel, Datum, Verfasser und natürlich auch Text hinzuzufügen. Über die obere Leiste könnt ihr zusätzlich Bilder, Videos oder GIF-Dateien einfügen. Videos können direkt über den Editor auf YouTube oder Vimeo gesucht und eingebunden werden. Außerdem gibt es zahlreiche kostenfreie Stockfotos, die ihr verwenden könnt.

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Auf der rechten Seite könnt ihr Schlagwörter hinzufügen über die der Blogeintrag gefunden werden soll. Ihr habt also die Möglichkeit euren Blogpost für Suchmaschinen wie z.B. Google zu optimieren. Über „SEO erweitert“ könnt ihr festlegen wie euer Blogpost als Suchergebnis bei Google erscheinen soll. Für jeden Blogbeitrag könnt ihr eine individuelle URL vergeben und Meta-Titel- sowie eine Beschreibung hinzufügen. Unten rechts seht ihr wie viele Wörter bzw. Zeichen euer Blogbeitrag enthält. Alle restlichen Optionen in diesem Fenster sind selbsterklärend.

Wenn ihr euren Blogpost fertiggestellt habt, könnt ihr euch über „Vorschau“ auf der rechten Seite einen Überblick über den Post schaffen und ihn dann mit dem Button darüber „publish now“ veröffentlich. Dies kann sofort geschehen, ist aber auch planbar. Mit einem Klick auf „Eintrag planen“ erscheint ein Kalender mit den ihr Datum und Uhrzeit der Veröffentlichung eures Blogposts festlegen könnt.

Nach dem Veröffentlichen werdet ihr automatisch zur Übersicht weitergeleitet, die euch alle bereits veröffentlichten Beiträge auf eurem Blog anzeigt. Hier könnt ihr bereits bestehende Beiträge editieren oder wenn nötig sogar löschen.

Fazit

Einen Blog mit Wix zu erstellen geht schnell und ist unkompliziert. Aufwändige Arbeiten wie das Formatieren von Text oder Einbinden medialer Inhalte erledigt der Editor wie von Zauberhand. So kann der Blogger sich selbst voll und ganz auf seine Inhalte konzentrieren. Gerade für Neulinge in diesem Gebiet eignet sich der Blog-Baukasten gut um einen eigenen Blog zu erstellen und im Handumdrehen kreativ zu werden. Die Templates sind vielfältig, sodass für jeden etwas dabei ist. Der Funktionsumfang ist weitestgehend kostenlos, jedoch gibt es eine Reihe kostenpflichtiger Funktionen wie z.B. die Entfernung des Werbebanners oder kostenpflichtige Plug-Ins, genauso wie eine eigene Domain oder mehr Speicherplatz. Wer sich übrigens für eine Website interessiert, kann sich dort auch eine kostenlose Homepage erstellen.

Von meiner Seite aus also eine klare Empfehlung an all diejenigen, die ohne großen Aufwand und ohne Vorkenntnisse vom stillen Surfer des Internets zu einem aktiven Publizisten werden wollen. Alternativ für diejenigen, die sich etwas mehr mit der „Materie“ Blog beschäftigen wollen und mehr Vorkenntnisse haben, eignet sich eine WordPress-Installation auf einem eigenen Webspace.

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