Flexibel zahlen, Boni sammeln: die Welt der Zahlungskarten

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Die bargeldlose Zahlung gewinnt in vielen Ländern der Erde stetig an Beliebtheit, viele verschiedene Kartensysteme stehen neben der immer interessanter werdenden Smartphone-Zahlung zur Auswahl. Für den zahlenden Kunden ist es empfehlenswert, mit verschiedenen Zahlungsvarianten vertraut zu sein und die eine oder andere wichtige Karte bereitzuhalten, die zu seinem Nutzerprofil passt. Viele Unternehmen geben inzwischen eigene Karten heraus, mit deren Hilfe sich Guthaben und Bonuspunkte ansammeln lassen; die Abrechnung erfolgt dann bequem per Bankeinzug. Wir werfen einen Blick auf die große Welt der Zahlungskarten.

Zahlungskarten im Bankensystem

Number26: Radikal digital
Number26: Radikal digital

Wir berichteten bereits über das moderne Girokonto von Number26, das mit einer kostenlosen MasterCard aufwartet. Die Zahlung funktioniert damit reibungslos, doch nicht überall wird diese Karte bisher akzeptiert. In Zukunft möchte Number26 daher sein Angebot mit einer vollwertigen EC-Karte ergänzen, damit die Kunden nicht ungewollt wieder auf das ungeliebte Bargeld zurückgreifen müssen. Mit einer App lässt sich der ganze Zahlungsverkehr in Echtzeit überwachen, so sieht modernes Konto-Management aus. Kreditkarten wie Charge Cards mit monatlicher Konto-Abbuchung und Revolving Credit Cards auf Basis eines festen Rahmenkredits wetteifern um die Gunst der Kunden. Bei Debitkarten wird jede bargeldlose Zahlung besonders schnell dem Girokonto angelastet während elektronische Geldbörsenkarten eine Prepaid-Funktion besitzen.

Kundenkarten verschiedener Unternehmen

Zu den offiziellen Zahlungskarten der Banken gesellen sich immer mehr Kundenkarten unterschiedlicher Unternehmen, die verschiedene Vorteile für den Karteninhaber mit sich bringen. Kunden einer bestimmten Autowerkstatt erhalten zum Beispiel für jede Reparatur oder Inspektion eine Aufladung mit Bonuspunkten, die Abrechnung erfolgt monatlich zum Wunschtermin. Hat der Autobesitzer genügend Punkte gesammelt, kann er diese gegen weitere Serviceleistungen eintauschen oder sich ein Produkt im Shop aussuchen. Manchmal bietet die jeweilige Firma auch Bargeldauszahlungen an, damit profitieren in jedem Fall diejenigen Kunden, die immer wiederkommen. Ein System also, das sich an Stammkundschaft richtet und dazu dient, um das in ein Unternehmen gesetzte Vertrauen mit geldwerten Vorteilen zu belohnen. Ein weiterer Vorteil liegt natürlich in der grundlegenden Vereinfachung des Zahlungsverkehrs für beide Seiten und in dem Punkt, dass der Kunde die Gesamt-Abbuchung auf einen einzelnen Tag legen kann, an dem sein Konto für die Abbuchungen mit Sicherheit genügend gedeckt ist.

 

Firmen- und Mitarbeiterkarten: ein Plus für Unternehmen

Zu den zahlreichen Kundenkartensystemen gesellen sich noch die speziellen Firmenkarten, die einem Unternehmen dazu dienen, um den internen und externen Zahlungsverkehr zu erleichtern. Sie sind Teil eines zentralen Zahlungs-, Einkaufs- und Kostenmanagements, das auch die Vergabe von Mitarbeiterkarten miteinbezieht. Anbieter wie Viabuy und Amex (American Express) haben sich im deutschen Business-Sektor bereits einen guten Namen gemacht. Hier geht es vor allem darum, Zeit für umständliche Zahlungsvorgänge zu sparen und einen stets aktuellen Überblick über den Geldfluss des Unternehmens zu behalten. Weltweiter Bargeldbezug rund um die Uhr, Notfall-Auflademöglichkeiten und unlimitierte Zahlungsmöglichkeiten bei hohen Ausgaben sollen Firmeninhaber locken.

Zahlungskarten nach Nutzen sortieren

Wer will schon ein vollgestopftes Portmonee?
Wer will schon ein vollgestopftes Portmonee?

Zahlungskarten vereinfachen ohne Frage den modernen Geldverkehr, doch besteht für die Nutzer die Notwendigkeit, gründlich zu sortieren: Welche Karten benötigen ich wirklich – und was stellt nur unnötigen Ballast für das Portemonnaie dar? Ein passionierter Nutzer von PokerStars wird sicher für seine neue Kreditkarte noch ein Plätzchen finden, aber braucht er zusätzlich drei Karten von verschiedenen Autowerkstätten? Die Mitarbeiterkarte seiner Firma gehört auf jeden Fall in die Geldbörse, die Bonuskarte für ein Geschäft in einer weit entfernten Stadt nimmt nur unnützen Platz weg. So kommt es dazu, dass die Karten in unserer Tasche sogar einen Teil unserer Persönlichkeit widerspiegeln, frei nach dem Motto: Willst du einen Menschen kennenlernen, schau zuerst auf seine Karten!

 

 

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