News und Trends zum Onlinedating

smartphone-571961_1280Online-Dating, Partnerbörsen, Heiratsvermittler- sowas braucht doch niemand. Oder etwa doch? Die Zahlen sprechen für sich: jeder sechste Bundesbürger ab 14 Jahren hat sich wenigstens einmal auf Partnervermittlungsbörsen umgeschaut oder aber mittels Dating-Apps nach einem Partner Ausschau gehalten. Umgerechnet sind das 9 Millionen Bürger, und 36% geben an, erfolgreich gewesen zu sein. Das Internet und das Online-Dating verändern immer mehr unser Leben und unsere Gesellschaft, was aber auch viele Vorteile mit sich bringen kann. Was die neuesten Trends auf dem Singlemarkt sind, das erfahrt ihr hier.

Urteil: Für ernsthafte Suche sollte man nichts zahlen dürfen

Die gute Nachricht vorab: Internetanbieter dürfen nach einem kürzlich gefällten Urteil basierend auf dem Paragrafen 656 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) keine Gebühren erheben. Wie einst der klassische Heiratsvermittler darf eine Partnerbörse, die mit der Aussicht auf eine feste Beziehung und vielleicht sogar Heirat wirbt, kein Geld fordern. Auch wenn dieses Gesetz aus dem Jahre 1900 stammt, ist es für das Amtsgericht Hamburg Altona noch immer rechtskräftig. Ausgeschlossen hiervon ist aber das C-Dating, denn diese Portale zielen nicht unbedingt auf Heirat ab, sondern werben mit einem ungezwungenen Abenteuer. Welche Änderungen das Urteil im Singlegeschäft nun mit sich bringt, wird sich sicher in Kürze zeigen. Man darf gespannt sein, denn die meisten Partnervermittlungen beziehen 85% ihrer Einnahmen aus den Anmeldegebühren und momentan nur den Rest aus Werbung.

Starker C-Dating Sektor

Die C-Dating Branche wächst immer weiter: das deutsche Seitensprungportal firstaffair verzeichnet momentan etwa 1000 neue Nutzer täglich. Auch der Frauenanteil ist in den letzten Jahren gestiegen. Kurioser Fakt: Studien zufolge liegt die Ursache nicht an mangelhaftem Liebesleben, sondern bei vielen Frauen an mangelnder Aufmerksamkeit des Partners oder aber es fehlen ihnen Humor und Ausgelassenheit in der Beziehung. Das Aussehen des Seitensprungs ist nicht zu vernachlässigen, aber hierbei doch eher zweitrangig. Männer haben suchen meist aus einfacheren Gründen ein prickelndes Abenteuer.

Jeder sucht online, keiner gibt es zu

Vielen Menschen ist es trotz aller Beliebtheit der Online Partnersuche immer noch peinlich zuzugeben, ihren Partner im Internet kennengelernt zu haben – so titelt ein Bericht von n-tv. Nicht nur  bei den älteren Semestern kommt es vor dass man ein paar seltsame Blicke und Getuschel erntet. Die Onlinesuche hat also immer noch mit vielen Vorurteilen zu kämpfen, was eigentlich ein absolutes Paradox ist, angesichts der boomenden Branche. Noch heute, in einer digitalisierten Welt, in der Computer, Smartphone und Co. nicht mehr wegzudenken sind, haben viele Menschen eine geradezu klassische Art des Kennenlernens im Kopf. Unser Leben und auch das Lieben haben sich in den letzten Jahrzehnten jedoch weiterentwickelt: im Internet wie im wahren Leben lernt man nach und nach sein Gegenüber kennen. Wenn man eine wildfremde Person in der Disco anspricht, weiß man ja schließlich auch nicht sofort, wen man vor sich hat.

Das Kennen-und Liebenlernen hat sich gewandelt, und Online-Dating bietet wesentlich mehr Möglichkeiten, den Partner fürs Leben zu finden. Es gibt natürlich keine Garantie, seinen Seelenverwandten zu finden, es wird uns aber sehr geholfen. Ein Hoch auf die Technologie!

 

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