Fazit nach 4 Monaten: Nur Probleme mit dem iPhone 6

iphone 6

Im Oktober vergangenen Jahres habe ich mir als ablöse meines damaligen iPhone 5S das iPhone 6 gekauft. Zunächst war ich sehr beeindruckt von dem großen Display und dem Gerät an sich, doch schon nach wenigen Wochen machten sich die Schwächen des iPhone 6 bemerkbar. Mein Bericht über die negativen Seiten des iPhone 6, die von Apple sehr gerne ungenannt bleiben.

Eine gefühlte Ewigkeit ist es her, als #bentgate und #crescentgate die Runde machten. Wenige Wochen nachdem Verkaufsstart des iPhone 6 und iPhone 6 Plus im September 2014 berichteten die ersten Medien über Probleme verschiedener Nutzer, die sich über ein verbogenes iPhone 6 Plus beklagten. Kurze Zeit später folgen Beschwerden über die Frontkamera, welche sich nach einer Weile selbstständig macht. Abgesehen von der eher ernüchternden Akkulaufzeit kam das iPhone 6 in der Weltpresse dann aber doch ganz gut davon.

Als ich das erste mal von den beiden oben genannten Problemen gehört habe, konnte ich es nicht ganz nachvollziehen. Klar, mein Gerät war ja auch einwandfrei und im Internet konnte man immer nur von Einzelfällen reden. Also, keine Maschine und kein Mensch ist perfekt, von daher dachte ich wirklich, dass es sich bei den in der Presse erwähnten iPhones um Montagsmodelle gehandelt habe.

Mein iPhone 6 und gleich beide Probleme!

Soweit zufrieden mit meinem iPhone 6, dass bis auf den Akku und den Telefonempfang einen wirklich guten Dienst abliefert, habe ich dann vergangene Woche voller entsetzen festgestellt, dass sich tatsächlich meine Frontkamera verschoben hat. Das muss man sich mal überlegen, bei einem so teuren High-End-Smartphone im Wert von 800 Euro verschiebt sich einfach so ein Bauteil.

Die verschobene Frontkamera - #crescentgate

Die verschobene Frontkamera – #crescentgate

Gestern saß ich dann mit mehreren Freunden zusammen und während wir uns so unterhalten und ich von meiner verschobenen Frontkamera erzähle, fällt mir auf, dass mein iPhone verbogen ist. Was soll man dazu noch sagen, zu Anfang noch belächelt, scheint es nun, als hätte ich ebenfalls ein „Montagsmodell“ erwischt. Oder doch nicht? Witzig ist auch, dass ich eben nicht das iPhone 6 Plus habe, welches vorwiegend vom #bentgate betroffen war sondern das „stinknormale“ iPhone 6.

„Will it bent, that is the question!“

Nach dem der Druck auf Apple seitens der Medien immer größer wurde, hatte man sich dazu geäußert, dass es bei normaler Verwendung zu keiner Biegung kommen würde. Es seien ja schließlich auch nur neun Fälle bekannt und außerdem hätte man vorher sorgsam einige tausend Geräte auf ihre Biegsamkeit hin getestet, so Apple. Stiftung Warentest und unzählige weitere Magazine und YouTuber gingen der Sache ebenfalls auf den Grund. Was folgte waren duzende Videos in denen irgendwelche Leute ihre Smartphones verbogen haben. Klar kann man mit Kraftaufwand sein Smartphone verbiegen, doch ob das repräsentativ ist? Aber eines lässt sich immerhin festhalten: Es verbiegt sich definitiv einfacher als seine Vorgänger und Mitbewerber.

#bentgate

#bentgate

Worauf ich hinaus will: Es scheint sich bei den beiden Fehlern eben nicht um Einzelfälle zu handeln. Insbesondere weil es mittlerweile und wenige Monate später doch vermehrt Berichte verschiedener Nutzer gibt, die Fotos von ihren verbogenen iPhones posten. Den sogenannten „Halbmond“ anstelle der Frontkamera findet man ebenfalls sehr häufig in verschiedenen Foren. Im übrigen habe ich mein iPhone, genau wie alle anderen Smartphones, vorne Rechts in meiner Jeanshosentasche getragen. Also nichts außergewöhnliches und durchaus ein üblicher Ort für den Transport!

„It’s not a bug, it’s a feature!“

Genau wie damals beim iPhone 4, wo bei normaler Telefonhaltung der Empfang verschwand, gibt sich Apple eher stillschweigend. In der Regel wird anstandslos Ersatz geliefert und das Produkt unverändert weiterverkauft. Ganz nach dem Motto: „It’s not a bug, it’s a feature!“.

Mal sehen ob sie meins auch anstandslos zurücknehmen und reparieren bzw. ersetzen…

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Es geht wieder los!

Der letzte Post hier auf NölSch.de ist schon wieder einige Monate her, und ihr fragt euch sicherlich wieso es um den Blog so still geworden ist. In den vergangenen Monaten...

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