Große Freude, großes Leid – Fußball-Fans werden mit 5000 € Mobilfunkrechnung gestraft

iphone 4 hand

Deutsche WM-Touristen die feiernd aus Brasilien zurückkehren, könnten zu Hause eine Mobilfunkrechnung von bis zu 5000 € im Briefkasten vorfinden. Schuld daran sind vor allem die hohen Roaming-Gebühren, da zwar innerhalb der EU angepasst wurden, für Brasilien jedoch nicht. WM-Touristen, die also ohne Kostenkontrolle oder Volumenzähler an die Copacabana gefahren sind um Deutschland anzufeuern, könnten nach Ihrer Rückkehr eine böse Überraschung erleben. So berechnen viele Anbieter bis zu 3 €/Minute für abgehende Gespräche und auch wer einen Anruf aus Deutschland angenommen hat, muss dafür jetzt bis zu 1,79 €/Minute zahlen.

Teuerster Kostenpunkt ist Extra-Datenvolumen

WM-Touristen, die während des Brasilien Urlaubs das Internet auf Ihrem Smartphone genutzt haben, könnte es jetzt besonders hart treffen. Zwischen 6 und 16 € verlangen die Mobilfunkanbieter für nur 1 MB Extra-Datenvolumen. Wer im WM-Fieber also schnell mal zehn E-Mails mit Fotoanhang verschickthat, muss dafür jetzt im Extremfall bis zu 160 € zahlen. 

Für einen zwei-wöchigen Urlaub fallen für den Versand von nur 5 E-Mails mit Fotoanhang, 20 WhatsApp Messages, 5 Minuten Video-Streaming und 10 Minuten im Netz surfen, Kosten in Höhe von 332 € pro Tag an. Die Gesamtrechnung für Telefonate, SMS und mobiles Surfen beläuft sich somit auf satte 4909.24 €. Das ist über sechs Mal so teuer wie ein Ticket mit den besten Plätzen für das WM-Finale in Rio De Janeiro ($990).

Tipps um hohe Roaming-Gebühren zu vermeiden

Um in Zukunft hohen Roaming Gebühren vorzubeugen, rät das Preisvergleichsportal schlaubi.de unbedingt folgende Tipps zu beachten. Noch vor dem Urlaub lohnt es sich, beim Mobilfunkanbieter ein monatliches Kostenlimit festzulegen. Somit vermeidet man am Ende des Urlaubs böse Überraschungen. Um zusätzlich Geld zu sparen, lohnt es sich auch, einen Volumenzähler herunterzuladen um den Datenverbrauch genau im Auge zu behalten. 

Auch gratis Hotspots können dabei helfen, unnötige Kosten zu vermeiden. Statt auf das mobile Internet zuzugreifen, sollte man also nach Hotspots in Cafés und Hotels suchen, um von dort aus kostenlos Bilder ins Netz zu stellen und E-Mails an die Familie und Freunde zu Hause zu verschicken. Wer jedoch im Urlaub nicht komplett auf die Nutzung des Smartphones verzichten will, sollte sich vor Ort eine Prepaid SIM-Karte eines lokalen Anbieters zulegen. Somit telefoniert und surft man garantiert zu den günstigsten Konditionen.

Gastartikel von schlaubi.de

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