[Smart Home] brightup präsentiert intelligente Lichtsteuerung

brightup teaser

Das Smart Home immer mehr in den Mittelpunkt rückt hat nicht zuletzt die große Werbekampagne von RWE im vergangenen Jahr gezeigt. Das das „intelligente Zuhause“ jedoch nicht nur von den Big-Playern gemacht wird hat die diesjährige CeBIT getroffen. Dort trafen wir vier Jungunternehmer die sich mit der Frage über intelligentes Licht beschäftigt und uns über ihre Idee informiert haben.

brightup nennt sich das kleine Unternehmen mit Sitz in Hamburg und einem bunten Team aus drei Nationen. Die vier Mitarbeiter kommen aus Indien, Costa Rica und Deutschland – haben alle gemeinsam studiert und sind beim besuch der CeBIT 2012 darauf gekommen eine erschwingliche App zur Regulierung von Licht und einer Integration von Lampen in Smart Home gekommen.

Können Sie sich ein Leben ohne Licht vorstellen? In unserem täglichen Leben spielt Licht eine wichtige Rolle. Lampen können dafür genutzt werden, um die richtige Atmosphäre zu schaffen und unsere Stimmung positiv zu beeinflussen. Licht bedeutet Gemütlichkeit, Geborgenheit und Sicherheit, kann sich aber auch auf Bereiche wie Kreativität oder Produktivität auswirken.

Das System von brightup

Das System von brightup

So funktioniert intelligentes Licht

Die Idee von brightup ist als relativ simpel und verspricht dem Nutzer ein besseres Lebensgefühl. Das System der vier basiert auf dem sogenannten Plug-and-Play Prinzip. Der Nutzer muss lediglich die „Hauptstation“ mit Strom versorgen, per LAN mit dem Netzwerk verbinden und die Module zwischen die Lampen stecken – schon kann es losgehen. Der Vorteil an dem System ist, dass auch in größeren Häusern keine Kommunikationsschwierigkeiten innerhalb der Hardware auftreten könnten, da sich die Reichweite mithilfe der Adapter erweitert. Untereinander wird das Signal weitergegeben so dass mehrere Etagen in einem Haus abgedeckt werden können. Momentan ist außerdem noch eine „Unterputz-„Variante geplant um so auch Deckenlampen mit in das System einzubeziehen.

Los geht’s

Ist das System einmal eingerichtet, kann brightup auch schon seine Arbeit aufnehmen. Das Unternehmen wirbt mit zahlreichen Vorteilen der Lichtautomatisierung, so unter anderem, dass das Licht angeht, wenn man das Haus betritt, ausgeht wenn man es verlässt oder zufällig die Lampen anschaltet wenn man mal länger nicht zuhause ist. Via Smartphone-App können außerdem noch verschiedene Situationen definiert werden, beispielsweise passendes Licht zum Fernsehen, Lesen oder Arbeiten. Laut eigenen angaben lernt das System mit der Zeit dazu und kann auch über IFITT (System zur Auslösung von bestimmten Aktionen bei definierter Situation, z.B. „Wenn Neue Mail, dann Licht an.“) geregelt werden.

Das Starterpaket: "Sun" und drei "Stars"

Das Starterpaket: „Sun“ und drei „Stars“

Da das System sowie so via LAN mit dem Internet verbunden ist, nutzt brightup an dieser Stelle die Möglichkeit, seine Geräte auch unterwegs über die Cloud fernsteuern zu können. Da hier wieder einige, zu Recht, nach Datensicherheit schreiben versicherte uns bei brightup Sebastian Rösch (Chief Technical Officer) ein hohes Maß an Datenschutz: „Wir arbeiten mit dem TÜV an einer sicheren Lösung zur Verschlüsselung der Daten in der Cloud.“.

Fazit

Mein Eindruck von brightup ist erst einmal recht positiv ausgefallen. Lichtsteuerungen via App gibt es zwar schon ein paar auf dem Markt, jedoch meist für unterirdische Preise. Das man bei dem Hamburger Startup jedoch im Gegensatz zur Konkurrenz auf ein intelligentes und lernenedes System setzt gefällt mir. Ich frage mich nur, wie letztendlich die Ortung funktionieren soll, denn wenn sie es über die App regeln wäre das ein äußerst negativer Aspekt – Stichwort: Akku.

Damit das Starter-Kit, bestehend aus der Steuerungseinheit „Sun“ und den Steckern „Stars“ auch bald in Serie gehen kann, sammelt das Unternehmen aus Hamburg aktuell über das Crowdfounding-Portal indiegogo Geld. Das oben genannte Einsteigerpaket mit dem Steuerungsmodul und drei „Stars“ ist zum Early Bird-Preis von 199 Euro erhältlich und soll soll später für 229 Euro für alle zur Verfügung stehen. Aktuell hat die Kampagne, die im übrigen seit dem 14. Februar läuft, schon 42.600 Euro eingebracht und geht noch 18 Tage. Das Ziel: 130.000 Euro.

Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
[Smart Home] Mit tadoº die Wohnung heizen

Smart Home ist auch auf der diesjährigen CeBIT in Hannover ein großes Thema gewesen. Neben innovativen Lösungen zur Steuerung von Lampen, wie sie das Startup brightup vorgestellt hat (NölSch.de berichtete),...

Schließen