„123456“ und die Rangliste der schlechtesten Passwörter

WorstPasswords-2013

Die Firma Splashata, die für ihre App „SplashID“ mehr oder weniger bekannt ist, veröffentlicht im Jahresrhytmus eine Hitliste der schlechtesten Passwörter. Darunter in den letzten Jahren unangefochten das Passwort „password“, welches in diesem Jahr von „123456“ abgelöst wurde. Alle anderen Passwörter und was das über die Benutzer aussagt erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Die Rangliste von Splashdata umfasst insgesamt 25 Einträge und enthält die wohl bekanntes „Trash-„Passwörter die keiner von uns für wichtige Dinge benutzen würde. Doch immer wieder zeigen Studien und Umfragen das ein Großteil der Internetnutzer auf einfache Kennwörter, bestehend aus einfachen Zahlenfolgen, zurückgreift. Die Top 25 der schlechtesten Passwörter im Jahr 2013 setzt sich deshalb aus folgenden Kennwörtern zusammen:

Rang Passwort Änderung zu 2012

1

123456

^ 1

2

password

v 1

3

12345678

~

4

qwerty

^ 1

5

abc123

Down 1

6

123456789

Neu

7

111111

2

8

1234567

^ 5

9

iloveyou

^ 2

10

adobe123

Neu

11

123123

^ 5

12

admin

Neu

13

1234567890

Neu

14

letmein

v 7

15

photoshop

Neu

16

1234

Neu

17

monkey

 11

18

shadow

~

19

sunshine

v 5

20

12345

Neu

21

password1

^ 4

22

princess

Neu

23

azerty

Neu

24

trustno1

v 12

25

000000

Neu

Doch was sagt das nun über Sicherheitsgefühl der Nutzer aus? Verlieren die normalen Nutzer mehr und mehr das Gefühl dafür sichere Kennwörter einzusetzen? Wohl kaum, denn wie oft wird man im Internet nach einem Passwort gefragt. Allein wenn ich mich Frage wie viele Passwörter ich am Tag in Gebrauch habe – Kreditkarte, Online-Banking, Facebook, iTunes, Amazon & Co. Da kommen schon eine ganze menge Passwörter zusammen und deshalb greife auch ich für unwichtige Foren und Webseiten gerne auch auf sehr simple Kennwörter zurück die lediglich den zweck für den Zugang zu einem Onlinedienst erfüllen sollen und wo keine Privaten Daten von mir vorhanden sind.

„123456“ ist also keineswegs ein unsicheres Passwort, abhängig von seinem Einsatzgebiet ist es jedoch ratsam bei wichtigen Angelegenheiten im Internet auf ein sicheres Passwort bestehend aus Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben und Sonderzeichen zu verwenden. Umso ärgerlicher ist es für diejenigen, die ein sehr sicheres Passwort für all ihre Internetangelegenheiten nutzen und sich dann im Falle eines Hacks auf einer dieser Seiten überall ein neues Kennwort zulegen müssen.

Im Übrigen stammen die Daten die Splashdata für ihre Statistik verwendet hat von dem umfangreichen Adobe Hack im letzten Jahr, bei dem mehr als 2,9 Millionen Kundendaten gestohlen wurden. Von daher erklären sich die simplen Kennwörter wohl von selbst, nämlich das viele Benutzer lediglich einen Account für die Dienste von Adobe benötigt und deswegen Buchstabenkombinationen wie „abc123“ & Co. verwendet haben.

Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
Google visualisiert den Musikgeschmack der letzten 60 Jahre

Zum Wochenende hat Google ein nette Spielerei namens "Music Timeline" veröffentlicht, welche einen schönen überblick über den Musikgeschmack der Menschen weltweit gibt. In einem interaktiven Zeitstrahl auf einer eigens dafür...

Schließen