3DMark 2013 im Test

Vor ein paar Tagen hat Futuremark die neue Version von 3DMark veröffentlicht. Die Neuerungen sind, neben den besser aussehenden Benchmarks, hauptsächlich die Plattformkompabilität, denn diese Version ist nicht nur Windows kompatibel, sondern wird auch bald für iOS, Android und Windows RT erhältlich sein.

Für alle die 3DMark nicht kennen: Mit 3DMark lässt sich ein System auf seine Leistung testen. Dies geschieht, indem das Programm leistungsfordernde 3D Szenen abspielt, die in Echtzeit gerendert werden. Außerdem wird der Prozessor mit Physicstests ziemlich ins Schwitzen gebracht. Anschließend wird die Leistung des PCs bzw. Smartphones oder Tablet im Endergebnis in Punkten angezeigt.

Kommen wir wieder zurück zur aktuellsten Version, die uns freundlicherweise von Futuremark zur Verfügung gestellt wurde. Nach dem Start gibt es eine kleine Einführung. Dort wird erklärt, was das Programm kann und auf welchen Geräten 3DMark benutzt werden kann. Im zweiten Tab kann man auswählen, welche Szene man abspielen möchte. Es gibt drei Szenen: Ice Storm ist für Smartphones und leistungsschwache PCs geeignet, Cloud Gate für Notebooks und PCs und Fire Strike für gaming PCs. Letzteres hat noch einen ‚Extreme-Modus‘. Außerdem lässt sich jede Szene noch individuell konfigurieren, um z.B. die Szene auf das Testgerät anzupassen. Jede Szene wird des Weiteren auf seine Funktionsweise sehr gut erklärt.

Die Tests sind alle gleich aufgebaut. Erst kommen zwei Grafikintensive Tests, danach ein Physicstest und anschließen ein ‚Combined‘-Test der Grafikintensiv sowie auch CPU-lastig ist. Wir haben die Szenen auf einem leistungsstarken PC getestet, dennoch lief ‚Fire Strike‘ nur mit ca. 6 Bildern pro Sekunde (FPS). Trotzdem sah die ruckelige Szene sehr beeindruckend aus, vorallem weil diese auch zeigt, wie die Spielgrafik in ein paar Jahren aussehen könnte. Cloud Gate sah auch noch recht gut aus und lief mit 100 FPS. Der Test für Smartphones lief sogar mit 1000 FPS, um die drei Szenen mal grob anhand der Frameraten zu vergleichen.

Da man sonst nicht wirklich viel zu den einzelnen Tests sagen kann, kommen wir jetzt zu den Testergebnissen. Diese werden nach dem Test direkt berechnet und anschließend im Programm und auch auf der Internetseite von 3DMark angezeigt. Im Programm wird der Name der Grafikkarte und des Prozessors angezeigt, darunter sind die Punkte zu sehen. Ansonsten sieht man noch die FPS in den einzelnen Tests, sowie jeweils den Graphics- und Physicsscore. Das ist sehr praktisch um z.B. das Leistungsverhältnis von Grafikkarte und Prozessor zu ermitteln. Außerdem werden die FPS und die Temperatur der Grafikkarte und des Prozessors in einem Graphen dargestellt. Auf der Internetseite wird mehr das System detaillierter beschrieben, dafür aber ist die Temperatur nicht vorhanden. Die Testergebnisse kann man abspeichern.

Insgesamt ist die neue Version von 3DMark sehr gut gelungen, da diese diesmal nicht nur für den PC geeignet ist, sondern auch bald für Smartphones, Tablets etc. So lassen sich Plattformunabhängig Systeme auf ihre Leistung testen. Auch positiv zu bemerken ist die einfache Handhabung, die das Programm auch für Laien interessant macht, denn alles ist sehr verständlich dargestellt und beschrieben.

3DMark ist derzeit für 24,95 US-Dollar auf der Webseite des Herstellers Futuremark erhältlich. Es gibt auch eine kostenlose Version, die zwar alle drei Szenen enthält, allerdings lässt sich nur Ice Storm abspielen.

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