Angespielt: Kostenloses Horror-Game „Slender“

Dunkel, dunkler, Slender. Slender ist ein Horror-Indie-Spiel welches trotz einfacher Umsetzung eine sehr bedrückende und beängstige Atmosphäre übermittelt. Dazu ist Slender kostenlos und wird ständig weiterentwickelt. Ich habe das Spiel einmal für euch angetestet und möchte euch im nachfolgenden von meiner Spielerfahrung berichten. Viel Spaß!

Es ist dunkel, sehr dunkel. Nach dem Starten des Spiels befindet man sich direkt mitten in einem düsteren Wald. Überall ist Nebel und die Geräuschkulisse ist zu Anfang recht ruhig. Das einzige was man dabei hat ist eine Taschenlampe. Zu sehen bekommt man nur das, was vom Lichtkegel erfasst wird. Nachdem ich meine ersten, recht langsamen, Schritte hinter mir hatte sah ich einen großen Baum. Dort war eine Seite zu sehen worauf steht, dass man nicht gucken soll, sonst nimmt „es“ dich.

Der Schrecken beginnt

Ausgerüstet mit einer Taschenlampe geht es durch den finsteren Wald..
Als ich die Seite aufgehoben habe, ertönen Paukengeräusche, die den Takt eines Herzschlags haben. Jetzt fängt das Spiel erst richtig an bedrückend zu werden, denn diese Geräusche wecken in einem ein bisschen Panik, weil man nicht weiß was jetzt passiert. Die nächsten Schritte fallen deutlich schwerer und der Wald kommt einem noch düsterer und noch dunkler vor. Nach kurzer Zeit sah ich ein kleines Häuschen und ein Fahrzeug. Dort sah ich eine weitere Seite, die ich ebenfalls aufgehoben habe. Das Spiel wurde nochmals noch düsterer als vorher. Langsam ist man komplett orientierungslos, weil einfach alles um einen sehr dunkel ist und die Taschenlampe einfach zu wenig erfasst. Spätestens jetzt fragt man sich, wo denn jetzt dieser Slender ist. Jetzt wurde ich langsam locker und lief auch schneller durch den Wald. Nach 4 Seiten wollte ich endlich den Slender sehen, aber irgendwie auch nicht, weil ich mich nicht erschrecken wollte.

Plötzlich ist er da, der Slender

Auf einmal beginnt der Bildschirm kurz zu flackern und der Ton zu kreischen und da sehe ich ihn. Mitten im Wald stand er und beobachtete mich ohne sich auch nur ein bisschen zu bewegen. Ich habe die Sicht direkt woanders hingelenkt, da das Spiel beendet wird, wenn man den ihn länger ansieht. Jetzt wollte ich nur noch die Seiten haben und das Spiel durchspielen, aber Fehlanzeige: nach der Fünften stand er direkt vor mir als ich mich umgedreht habe. Noch nie habe ich mich wegen eines Spiels so stark erschrocken. Jetzt sieht man nur das Gesicht ohne Augen, Nase, Mund und das Spiel ist vorbei.

Mein Fazit

Slender liefert von Anfang an eine derart düstere Atmosphäre wie in fast keinem Spiel. Nach kurzer Zeit beginnt auch noch eine völlige Orientierungslosigkeit, welche den Spieler noch mehr in das Spiel eintauchen lässt. Dazu kommt noch dass man einfach nicht weiß, wann der Slender kommt. Dennoch hat mir dieses Spiel gut gefallen, weil es mal was anderes als die ganzen anderen ‚Horror‘-Spiele ist. Zusätzlich überzeugt die Performance, welche sich für ein kostenloses Game wirklich sehen lassen kann! Eine klare Empfehlung meinerseits – aber nichts für Schwache Nerven!

Ziel des Spiels ist es alle 8 Seiten bzw. Zettel zu finden bevor einen der Slender erwischt. Dazu kann sich der Spieler auf einem eingezäunten Areal mit seiner Taschenlampe auf der Flucht vor dem Slender frei bewegen. Das Spiel ist beendet, sobald der Slender zulange angesehen wird oder einen vorzeitig packt.

Slender wurde von dem Indie-Entwicklern von Parsec Studios mit der Unity-3d Engine, die kostenlos Verfügbar ist, entwickelt und ist derzeit kostenlos als Betaversion zu haben.

Lesen Sie den vorherigen Eintrag:
Interessante Zahlen und Fakten rund um die Produkte von Apple

Tim Cook, CEO von Apple, eröffnete die heutige Keynote mit einigen interessanten Zahlen und Fakten aus dem Apple-Universum und erstaunte damit einen großen Teil der Pressevertreter. Wer hätte gedacht, dass...

Schließen