Facebook macht Jagd auf falsche Namen und bittet Nutzer um Mithilfe

Vor wenigen Tagen ging bei Facebook eine neue Funktion an den Start, die bei vielen Nutzern für Angst sorgt. Es geht um die „Klar-Namen“-Regel im größten sozialen Netzwerk, denn laut den Nutzungsbedingungen muss sich jeder bei Facebook mit seinem echten Namen anmelden. Andernfalls droht eine sperre des Accounts. Eine Vielzahl der rund 900 Millionen Nutzer hält sich jedoch nicht daran und dagegen will der Konzern aus Palo Alto jetzt vorgehen.

Eine Meldung wird willkürlich einem Teil der Nutzer nach dem Anmelden angezeigt. In der Meldung heißt es „Bitte hilf uns dabei zu verstehen, wie Nutzer Facebook verwenden“, außerdem wird betont, dass die Antwort keinen Einfluss auf das Konto des Freundes hat und anonym bleibt. Gefragt wird dann nach der kurzen Einleitung, ob der Name des Freundes mit seinem echten Namen übereinstimmt. Geantwortet werden kann anschließend mit „Ja“, „Nein“, „Ich kenne diese Person nicht“ und „Ich möchte nicht antworten“.

Nach Angaben eines Facebook-Vertreter, wird die Namens-Überprüfung nur stichprobenartig und zu statistischen Zwecken durchgeführt. Man will damit sicherstellen, dass Facebook sicher bleibt und Fake-Accounts im sozialen Netzwerk keine Chance haben. „Wie Sie wissen sind die so genannten Klarnamen die Grundlage für den Austausch zwischen echten Menschen auf Facebook.“, so der Vertreter.

Nachdem Spiegel Online unter dem kritischen Titel „Facebook-Nutzer sollen Freunde verpetzen“ einen Artikel zu dem Thema veröffentlicht hat, gab es eine Rückmeldung von Facebook, in der es ausdrücklich heißt, dass die bei dem „Test“ gesammelten Daten nur zu „statistischen Zwecken“ gesammelt und ausgewertet werden.

Laut einem Artikel auf stadt-bremerhaven.de jedoch, soll ihm ein Nutzer berichtet haben, dass ihre Account aufgrund des falschen Namen gesperrt worden sei. Daraufhin musste sie ihren Namen anpassen, ein Amtliches Dokument als nachweis wurde nicht verlangt. Anders hingegen verlief es bei einem anderen Nutzer, dieser sollte nämlich seinen Personalausweis hochladen. Ob es sich hierbei um Einzelfälle handelt ist nicht bekannt, denn laut Facebook ist die ganze Aktion ja nur für „statistische Zwecke“ gedacht.

(via)

 

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