Kurztrip nach Paris

Knapp 24 Stunden lang war unser Aufenthalt in Paris und war mit dieser Zeit eine der kürzesten Ausflüge die ich gemacht habe. Rechnet man noch Metro-/Busfahrten sowie die Schlafenszeit ab, merkt man selber wie straff ein Zeitplan organisiert sein muss um in dieser enorm kurzen Zeitspanne viel von Paris zu Gesicht zu bekommen. Wir haben es geschafft und in Paris eine menge gesehen. Das Klischee „Stadt der Liebe“ kann ich zwar nicht ganz bestätigen, aber mehr dazu im Laufe des Eintrags…

Gestartet sind wir am Freitagmorgen um kurz nach 5 an der Schule hier in Moers. Nach einer unterhaltsamen Fahrt mit den gut 50 anderen Mitschülern kamen wir rund 8 Stunden später in Paris an. Begrüßt wurden wir von einem schwarzem, welcher uns beleidigend seinen Mittelfinger zeigte als wir kurz vor dem Hotel, welches im Ghetto nah an der Autobahn gelegen war, ankamen. Nachdem wir nicht einchecken konnten, da die Zimmer nicht gebucht waren oder so ging es sofort mit einer Zweistündigen Stadtrundfahrt quer durch Paris los. Unser Tour-Guide sprach die ganze Zeit nur Monoton, ohne jegliche Emotionale Betonung und schmiss mit Jahreszahlen umsich wie Konfetti – war also sehr langweilig… Danach ging es auch gleich mit dem Bus weiter zum Hotel, wo wir dann endlich unser Gepäck einräumen und eine kurze Pause machen konnten. Nicht viel später ging es mit der Metro, welche total überfüllt war, zum Eiffelturm wo wir etwas Freizeit hatten. Auf dem Fußweg dorthin trafen wir eine menge Zigeuner, die uns mit Hütchenspielen verarschen wollten. War auf jedenfall sehr lustig anzusehen, mit was für Tricks die Arbeiten 😀 Mit leerem Magen ging es dann endlich zum nächsten McDonalds, wo wir die letzten drei Mahlzeiten nachholten. Das kostete natürlich – mehr als in Deutschland, denn das 1 mal 1 gibt es in Frankreich nicht. Naja nach dem Abendessen fuhren wir weiter mit der Metro zur Sacré-Coer wo wir wieder Freizeit hatten. Der Ausblick über Paris war echt hammer, die Kirche richtig wuchtig. Zigeuner waren natürlich auch wieder viele da, welche uns ihren Schrott wie z.B. Leere Bierflaschen usw. andrehen wollte. Gegen halb 12 ging es dann endlich wieder mit der (sogar Nachts überfüllten!!!) Metro zurück ins Hotel, wo wir nach knapp einer Stunde ankamen.

Nach einer recht kurzen Nacht mussten wir schon um 10 Uhr zum Frühstück, wo es harte Baguettes und andere ekelige Sachen gab die eh keiner Essen wollte. Da habe ich mir dann zwei Baguettes mit Nutella gegönnt, welche aber nicht sonderlich lecker geschmeckt hatten -.- Mit brummigen Magen fuhren wir dann, nachdem wir die Koffer zum den Bus gebracht hatten, weiter zum Louvré. Mona Lisa bewundern, das übliche eben was bestimmt 50% der Besucher dort tun 😀 Wenig später machten wir einen Spaziergang durch den Park vorm Louvré und hatten dann gut drei Stunden Freizeit in Paris. In der Zeit sind wir zum nächsten McDonald’s gefahren – Mittagsessen natürlich 😀 Später dann noch über Champs-Elysées gelaufen und etwas getrunken. Drei Stunden gingen zügig um, zumal man ja noch mit der Metro fahren muss – da man ja zu faul zum Laufen ist 😀 Schneller als wir gucken konnten saßen wir dann um kurz nach 15 Uhr auch wieder im Bus auf dem weg nach Hause wo wir dann auch gegen 22:30 Uhr ankamen.

Abschließend noch: Paris ist total siffig. An jeder ecke sind Zigeuner die einem Getränk, Uhren, Eiffeltürme etc. andrehen wollen. Überall liegt Müll, alles ist überfüllt, jeder läuft über Rot, die Autofahrer fahren wie die besenkten und an jeder Ecke im Ghetto muss man Angst haben überfallen zu werden. Außerdem sind überall Hütchenspieler und Zigeuner-Taschendiebe. Der Busfahrer war auch das aller letzte, Toiletten durften nicht benutzt werden und als ich dann mein Wasserflasche ins Sitznetz gelegt habe, hat der mir auf den Rücken geschlagen und mich dumm angemotzt. So ein widerlicher Kerl, ging gar nicht.

Alles in allem war Paris eine gute Erfahrung und ich denke mal wenn ich nochmal dorthin fahre dann auf jeden Fall mit mehr Zeit und einem Hotel direkt in der nähe von einer Sehenswürdigkeit oder zumindest woanders und nicht im Ghetto. Zeitlich war alles zwar sehr kurz, trotzdem haben wir die (für mich) wichtigsten Sehenswürdigkeiten gesehen und genug Spaß gehabt. Paris ist meiner Meinung nach nicht so toll/besonders wie alle sagen, Paris ist wie jede Großstadt – nämlich überfüllt, versifft und unübersichtlich. Trotzdem kann ich jedem empfehlen mal nach Paris zu fahren und hautnah zu erleben was eine Großstadt ist und mal den berüchtigten Eiffelturm zu sehen.

Anbei noch ein paar Impressionen von Frankreich 🙂

  • Nils

    Wenn du eine übersichtliche, schöne, vielseitige Stadt suchst dann flieg mal nach Barca 😉

    • Wird sich sicher nochmal irgendwann die Gelegenheit bieten. Danke für den Tipp! 🙂

  • Vina

    Paris ist toll wenn man die richtigen ecken kennt 🙂 sonst ein sehr schöner Bericht 😉 und tolle Bilder 🙂

  • Chris

    McD ist in Frankreich ja kaum überteuert! 😀

    ich hab‘ mal umgerechnet und auf den Philippinen kostet ein Cheeseburger 62ct. Zudem hat McD Philippines einen 24/7 Lieferdienst. So sollte das überall sein! 🙂

    Um mal von den kulinarischen Erlebnissen wegzukommen, Paris ist eine schöne Stadt wenn man Geld hat. So ein low-budget Ausflug konnte ja nichts großartiges sein. Und das Paris eine gefährliche Stadt ist kann ich auch nur bestätigen. Ich würde Abends eher freiwillig durch ein Ghetto in Frankfurt am Main oder von Berlin laufen anstatt in einem von Paris. Selbst Manila halte ich Abends für sicherer! Sollte Gebiete in Paris sollte man meiner Meinung nach auch tagsüber meiden. Mit Springmesser oder Pfefferspray würden vielleicht im ersten Moment helfen, aber dannach rennen dir bestimmt 20 stark pikmentierte Leute hinterher! 😀

    Deutschenhass und mangelnde Fremdsprachenkenntnisse sind aber auch ein großer Mangel an Paris‘ Bürger….

    • Bin ganz deiner Meinung was McDonalds angeht, Lieferservice müsste auf jedenfall auch hier zulande verfügbar sein!

      Erwartungen waren wirklich zu hoch, was bekommt man heutzutage schon für 100€ geboten – dann noch in Paris.

      Danke für deinen Kommentar dazu 😉

  • Also der Bericht ist schonmal sehr gut 🙂
    Du hast recht damit, dass man wenn man nach Paris fährt, dann sollte man nicht ein Hotel in dem letzten Kaff nehmen..
    Die Busfahrten waren echt lustig aber auch gestern unsere Metrofahrt und was wir gemacht haben 😀
    den Sinn der Hütchenspieler hab ich immernoch nicht ganz verstanden aber muss ich auch nicht 🙂
    Insgesamt war es nochmal eine richtig tolle Fahrt zum Abschluss mit unserer Klassenzeit .. und allein deswegen kann man das alles nicht ganz so schlecht reden.. es ist klar dass es Sachen gibt, die nicht gut sind aber kopf hoch, das leben geht weiter ;p

    • Danke! 🙂 Ja die Hütchenspieler wollen Geld machen 😀 😀

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