Google Streetview weltweit gestoppt

Google Streetview ist wohl seit den jüngsten Datenskandalen in aller Munde, doch dass es so kam wie vor wenigen Tagen hätte wohl wirklich niemand erwartet. Es hat sich nun herrausgestellt, dass Google Streetview nicht nur brav Straßen, Häuser und Umgebung fotografiert und scannt, nein die Autos von Google erfassen auch Daten von ungesicherten W-LAN Netzwerken. So etwas Internet-Adressen, Teile von E-Mails und wer weiß was noch alles.

Wegen dieser Datenpanne hat Google weltweit alle Autos des Streeview Dienstes zurückgerufen. Joachim Herrmann von der CSU dürfte wohl zufrieden sein. Der bayrische Innenminister hat einen Brief von Google bekommen in dem steht, dass die Autos des Riesen-Konzerns vorerst in der Garage bleiben. So lange, bis diese keine W-LAN Daten mehr erfassen können.

“Das ist keine Reaktion auf Joachim Herrmanns Schreiben”, sagte Google-Sprecher Kay Oberbeck. “Wir haben bereits in unserem Blog verkündet, die Street-View-Fahrten zu unterbrechen.” Und zwar nicht nur in Bayern, sondern auf der ganzen Welt. “Wir haben einen Fehler gemacht und wollen das Vertrauen der Nutzer wiedergewinnen”, so Oberbeck als Reaktion auf die jüngste Datenpanne.

Wohl wiedermal ein großer Schritt zurück für Google was das Vertrauen anbelangt. Erst wurden leute mit Streetview bloß gestellt, dann hat Google Häuser gescannt und jetzt auch noch das illegale crawlen von W-LAN Netzwerken. Ztzt. Hätte Google von Anfang an mit offenen Karten gespielt wär das alles wahrscheinlich nie so gekommen, aber nein immer schön alles Geheim halten. Sieht man ja was die davon haben.

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