Mit Festify entscheiden die Gäste welche Musik läuft!

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Egal zu welchem Anlass gefeiert wird – (fast) alle Partys haben eine Gemeinsamkeit: Es läuft Musik im Hintergrund. Die gespielten Titel sind im Rahmen der Feier meist vom Gastgeber vorgegeben oder werden von einem DJ der Stimmung der Gäste angepasst. Doch warum sollten die Gäste nicht mitbestimmen können? Eine deutsche Entwicklung hilft euch zu einer demokratischen „Wunschliste“ auf der nächsten Party.

Klassische Situation

So einfach wie genial: Festify

So einfach wie genial: Festify

Silvester steht vor der Tür und viele Menschen kommen in großen und kleinen Gruppen zusammen um traditionell den Jahreswechsel zu feiern. Im kleinen Kreis läuft dabei natürlich Musik im Hintergrund und wir kennen sie alle, die Sätze die im Verlauf des Abends immer wieder zu hören sind: „Ich kenne einen super Song!“, „Lass mich mal mein Handy anschließen.“, „Hast du das Lied?“, „Darf ich mal was anmachen?“. Keine guten Fragen an den Gastgeber, denn schließlich will man es ja allen recht machen. Die Lösung für die Musikwünsche der Gäste liefert ein Programm namens „Festify“.

Funktionsweise

Das von Leo Bernard und Moritz Gunz in Düsseldorf entwickelte Programm klinkt sich in euer Spotify ein und übernimmt die Wiedergabe der Musik. Der Clou: Festify stellt euren Gästen eine Online-Schnittstelle zur Verfügung über die dann aus Hunderttausenden Titeln ausgewählt werden kann. Das System kann parallel von mehreren Benutzern genutzt werden und sortiert die Wiedergabeliste mit Hilfe eines Voting-Systems. Die Reihenfolge bestimmen eure Gäste mit ihrer stimme – ganz demokratisch also.

Dabei funktioniert das ganze natürlich Geräteunabhängig da lediglich eine ganz „normale“ Webseite aufgerufen wird. Dort loggen sich die Gäste mit der Party-ID ein und schon kann es losgehen. Natürlich müsst ihr als Gastgeber nicht tatenlos zusehen wenn das Genre außer Kontrolle gerät, denn die Webschnittstelle verfügt auch über einen Adminbereich in dem den ihr Titel überspringen könnt.

„Keine Musik wenn keiner votet?“

Demokratisches Voting-System

Demokratisches Voting-System

Nein, wenn niemand seine Stimme abgibt oder neue Titel hinzufügt, greift das System auf eine von euch vorher definierte Wiedergabeliste zurück. Diese „Fallback-Playlist“ klinkt sich immer wieder ein, wenn alle von euren Gästen gewünschten Titel gespielt wurden.

Praktisch ist übrigens die automatische Ausgabe eines QR-Code. Durch abscannen gelangen eure Gäste direkt auf die entsprechende Webseite und können sofort mit dem Abstimmen loslegen. Parallel dazu könnt ihr auf eurer Party eine Titelübersicht mit Fan-Art auf einem Fernseher oder Projektor über euren Computer ausgeben lassen. Sehr praktisch wie ich finde.

Spotify-Premium vorausgesetzt

Leider funktioniert das Programm nur in Verbindung mit einem Spotify-Premium Account und lässt sich mit der „Free“-Version nicht nutzen. Es bleibt euch jedoch die Möglichkeit Spotify-Premium für 30 Tage zu testen. Vergesst dabei jedoch nicht eine rechtzeitige Kündigung um eine ungewollte Verlängerung eures Abonnements auszuschließen.

Fazit

festify 2Festify gehört für mich mittlerweile genauso wie gekühlte Getränke für mich als Gastgeber zu einer guten Party dazu. Egal zu welchem Anlass – Musik läuft wie eingangs erwähnt in jedem feierlichen Rahmen, weshalb das Programm bei mir häufig zum Einsatz kommt. Dafür das Festify kostenlos und für Mac und Windows verfügbar ist, bietet es eine Menge Funktionen und lässt sich ohne lange Erklärung nutzen. In diesem Sinne: Musik an!

 

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